Löwenzahn

 

"Ist dir was über die Leber gelaufen?"

Dann stärke Dich mit Löwenzahn!

 

Heut zu Tage fehlen in der allgemeinen Ernährung die Bitterstoffe. Das führt dazu, dass wir dauernd hungrig sind.

Der Organismus kompensiert, mit Süß, Sauer und Salz.

 

Genau hier hilft Löwenzahn, der Garant für die Leber. 

 

"Es heißt, wenn etwas heilt waren immer Bitterstoffe daran beteiligt." 

 

Bis zur Blütezeit esse ich die Blätter, als ganze Rosette, zum Frühstück und Abendessen.

 

Wenn die Pflanze blüht esse ich Stengel und Blüte.

Vorsicht! Kinder meiden besser die Stengel. Denn die Menge an Milchsaft ist im Stengel zu hoch dosiert. 

Eine Überdosierung Löwenzahn kann Erbrechen auslösen. Geht aber so schnell weg, wie es gekommen ist.

 

Früher kannte man zweierlei Frühjahrskuren mit Löwenzahn:

 

Die Roßkur, 10 Stengel mit Blüte auf einmal essen.

Die humane Kur, am 1. Tag 1 Stengel, am 2. Tag 2 Stengel bis am 10. Tag 10 Stengel und dann wieder rückwärts...

Rezepte mit Löwenzahn

 

Frühstück:

Einfach 1-2 Rosetten Löwenzahn mit Orange oder Apfel, ein Hochgenuss :-)

 

Abendessen:

1-2 Rosetten Löwenzahn wie Salat anmachen.

Eventuell mit einem festen Kultursalat mischen.

Mit Pellkartoffeln, Olivenöl und Salz, einfach lecker :-)

 

Medizin:

Die Wurzelstücke werden getrocknet und in dunklen Gäsern aufbewahrt.

Bei Bedarf, 1-2 Teelöffel kauen (vor und nach festlichen Gelagen, beim entgiften u.m.)

Zum Abnehmen

 

Bitter neutralisiert süß und umgekehrt. Daher soll man auch keine med. Bitterdrogen süßen, weil ihre Wirkung dadurch geschwächt oder aufgehoben wird. 

Bitter reguliert den Appetit, hilft bei Fettsucht und der Drang auf Süßes lässt nach.